UPDATE: Bilder von Bicol / Nord Luzon sind hier online!
Von Kuala Lumpur aus ging es mit dem Flieger vor einer Woche nach Manila. Wir wurden ja schon vorgewarnt mit Saetzen wie “Seht ja zu, dass ihr da raus kommt” und so. Manila ist wirklich nicht das Pflaster fuer Auslaender. Dass man in Asien immer angestarrt wird als Weisser, daran haben wir uns gewoehnt. Aber diese Stadt versprueht einfach eine ganz komische und unheimliche Atmosphaere. Sicherheitsbeambte in Shoppingcentern tragen geladene Pumpguns mit dem Finger am Ausloeser. Also hiess es schnell weg und so sassen wir einige Stunden spaeter in einem Bus nach Camsur. Das Ziel: CWC – ein Wakeboardcamp. Die Strassen unterwegs waren katastrophal. Schlagloecher verschmolzen zu einer Berg- und Tallandschaft. Man ist immer mal aus seinem Daemmerschlaf aufgewacht, wenn man mit dem Kopf an die Scheibe knallte. Nachts um halb drei erreichten wir dann Naga City. Von dort aus ging es mit dem Tricycle zum Camp.
Das Camp war Luxus fuer uns und wir durften noch in der Nacht unsere kleine Huette beziehen, obwohl die erst ab der darauffolgenden Nacht bezahlt war. Mit dem Sonnenaufgang goennten wir uns nach zwei Tagen Flughafen und Busuebernachtungen endlich mal wieder ne gemuetliche Muetze Schlaf. Das einzige Manko war dasd Essen, dass ueberall auf den Philippinen wirklich zu wuenschen uebrig laesst. Fast Food soweit das Auge reicht. Alle wird frittiert und die Auswahl ist gering. In Naga haben wir einen Geheimtip bekommen fuer ein leckeres veganes Restaurant, wo wir uns endlich mal wieder voller Genuss satt essen konnten.
Im Camp konnte sich Martin so richtig am Cable austoben und Line hat sich hinter der Kamera postiert, mit der man jetzt dank neuem Zoom-Objektiv aus Singapur schoen nah ans Geschehen kommt. Am Mittwoch ging es mit dem Bus nach Legazpi in den Sueden von Luzon/Bicol. Die Stadt liegt am Fusse des Mayon auf den sich hier herrliche Ausblicke bieten. Der Mayon zaehlt aufgrund seiner nahezu perfekten Kegelform zu den schoensten Vulkanen der Welt. Er ist immernoch aktiv und man sieht immer Rauch aufsteigen. Von einer kleinen Stadt names Cagsawa sind nach einem Ausbruch nur noch der Kirchturm und wenige Ruinen uebrig geblieben.Ein anderer Tagesausflug hat uns nach Donsol gebracht. Einer von nur drei Orten in Asien in denen man mit fast hundert Prozentiger Garantie Walhaie sehen kann. Walhaie sind Planktonfresser und somit absolut ungefaehrlich. Sie sind die groesste aber auch friedlichste Haiart. Mit einem Auslegerboot ging es um acht Uhr morgens aufs Meer hinaus. Der Himmel war bedeckt und so war es nicht ganz leicht fuer die Filipinos die Walhaie anhand ihrer Schatten im Wasser aufzuspueren. Drei Mal gab es das Kommando “get ready” und “go, go, go!”. Dann darf man nicht mehr zoegern und muss schnell ins Wasser springen. Beim dritten Sprung hat sich uns die beste Sicht geboten, denn der Hai ist mit seinen 8 Metern Laenge ganz dicht unter uns entlang geschwommen. Martin konnte mit seiner Unterwasserkamera auch ein paar Sekunden der Begegnung festhalten.
Bilder kommen demnaechst. Unsere Technik streikt gerade.
February 21, 2009 at 7:41 pm
Es ist unglaublich, dass Sie gesehen haben, ein Hai aus der Nähe.
Genießen Sie sehr viel und kümmern uns viel!
A pasarlo de puta madre joe!…
February 23, 2009 at 12:50 pm
Muchas gracias, Fernandito! I am fine, hope u too! Will write more often when I am back on Bali! Internet here is very rare!
Besitos!
February 25, 2009 at 8:28 pm
Ach schööööön, endlich mal wieder neue Fotos! Kommt mir vieles bekannt vor, die schönen Muscheln, das wahnsinnig blaue Meer… aber ihr könnt euch ja Hütten leisten :O
Bussl
February 27, 2009 at 9:52 am
ich auch willllllll ……..